Planspiel-Literaturdatenbank des ZMS

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  • 2011

  • Birgmayer, Renate (2011) : Planspielleistungen beurteilen - ein Widerspruch? In: Hitzler, Sebastian; Zürn, Birgit; Trautwein, Friedrich (Hg.): Planspiele - Qualität und Innovation: Neue Ansätze aus Theorie und Praxis: Norderstedt: Books on Demand GmbH (ZMS-Schriftenreihe), S. 39-56

    Abstract: Planspiele dienen dem Training und der Verankerung von neuem Verhalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lernmethoden, die oft mit "trägem Wissen" operieren, kann man mit Planspielen Verhaltensänderungen erzielen. Daher ist die Messbarkeit von Planspielergebnissen eine diffizile Angelegenheit. Das Spannungsfeld zwischen Pädagogik, Psychologie und Statistik, in dem sich die Bewertung von Planspielleistungen abspielt, wie auch die Frage, ob man den Charakter und die Absicht von Planspielen durch Bewertungen der Teilnehmerleistungen nicht zunichtemacht, werden hier kritisch beleuchtet. Daraus ergeben sich Konsequenzen verschiedener Art: Einerseits für die Einbindung von Planspielen in die Struktur einer Ausbildung, andererseits für die Erstellung von Planspielen und für die konkrete Durchführung der Bewertung. Es werden sowohl grundlegende Überlegungen zur Thematik wie auch praktische Überlegungen und Tipps, begleitet von einem fiktiven Beispiel, vorgestellt.

  • 2010

  • Forberg, Torsten (2010) : Lehrveranstaltungen mit Unternehmensplanspielen - angenehme Abwechslung im Lernalltag oder harte Betriebswirtschaftslehre mit Lern- und Leistungsdruck?. Zusammenfassung einer empirischen Analyse In: Trautwein, Friedrich; Hitzler, Sebastian; Zürn, Birgit (Hg.): Planspiele - Entwicklungen und Perspektiven: Rückblick auf den Deutschen Planspielpreis 2010: Norderstedt: Books on Demand GmbH (ZMS-Schriftenreihe), S. 130-140

    Abstract: Bei curricular eingebundenen Planspieleinsätzen stehen Lehrkräfte vor der Wahl, die Lernenden mit unterschiedlich stark ausgeprägten Leistungsanforderun-gen (z. B. Abhalten von Ergebnispräsentationen in Verbindung mit Benotungen) zu konfrontieren. Zu den Auswirkungen, die derartige Leistungsanforderungen auf die Motivation, den Lernprozess und den Lernerfolg in komplexen Lernumgebungen haben, liegen bislang keine umfassenden empirischen Erkenntnisse vor. Diese Fra-gestellung wurde in einer Studie untersucht, die von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Dresden als Dissertation angenommen wurde und im Verlag TUDpress erschienen ist. Die relevanten Zusammenhänge wurden in einem pädagogisch-psychologischen Modell der Lernmotivation systematisiert und mit N=115 Probanden vor Ort im Klassenzimmer unter Einsatz des Unternehmensplanspiels "Jeansfabrik" untersucht. Die Studie stellt elf zentrale Ergebnisse her-aus, von denen in diesem Übersichtsbeitrag sechs vorgestellt werden.

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